13.02.2019 177.000 Euro fließen in die Region
Regionales Innovationsmanagement nimmt Arbeit auf

Im Rahmen des vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg ausgeschriebenen Aufrufs zur Förderung von regiona-lem Innovationsmanagement wurde der gemeinsame institutionelle Antrag der Region Heilbronn-Franken bewilligt. Staatssekretärin Katrin Schütz übergab kürzlich in Stuttgart einen Förderbescheid über 177.000 Euro.

Das Projekt „REGIMA HN-F – REGionales InnovationsMAnagement HeilbronN-Franken“, das als Konsortialführer bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken angesiedelt ist, kann nun seine Arbeit aufnehmen. Kleine und mittlere Unterneh-men sollen durch dieses regionale Innovationsmanagement noch schneller koordinierte Beratungs- und Informationsangebote erhalten. Dabei steht auch eine intensive Vernetzung mit den regionalen Hochschul- und Forschungsinstitutionen an, so dass die Innovationstätigkeit der Unternehmen unterstützt und gefördert werden kann. 

„Die geplanten Maßnahmen werden auch auf den Landkreis Schwäbisch Hall ausstrahlen und auch beispielsweise unsere Lernfabrik 4.0 miteinbeziehen, um zukunftsweisende Synergien zu schaffen“, freut sich David Schneider, Geschäfts-früher der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall (WFG). Die WFG gehört ebenso zum Projekt-Konsortium wie die Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn GmbH, das Technologiezentrum Schwäbisch Hall GmbH sowie eben als Konsortialführer die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH. Zahlreiche weitere Institutionen, Organisationen und Unternehmen aus der Region Heilbronn-Franken unterstützen.
Das Projekt startet nun mit der Erstellung einer regionalen Innovationsstrategie. Zudem werden innovative Veranstaltungsformate entwickelt und erprobt, bereits für Ende Mai ist eine erste Veranstaltung im Landkreis geplant. Zudem wird ein Kooperationszentrum zur Entwicklung disruptiver Technologien aufgebaut. Das Projekt ist auf 30 Monate angelegt. Die Projektkosten für REGIMA HN-F belaufen sich auf knapp 360.000 Euro, wovon die Hälfte vom Land Baden-Württemberg und die andere Hälfte von den Konsortialpartnern getragen werden.

Bildquelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg